Mut, dein Ding zu machen

Dieser Artikel nimmt an dieser Blogparade teil.

Lange zweifelte ich an mir selbst und hatte nicht den Mut mein Ding zu machen. Ich wusste schon immer, was ich später einmal beruflich machen wollte. Die meiste Zeit allerdings unterbewusst. Erst seit ca. drei Jahren bin ich mir tatsächlich bewusst, was mich erfüllt. Nämlich das Schreiben.

Als ich dann letztes Jahr kurz vor Weihnachten mein altes Freundebuch aus Grundschulzeiten wieder fand und bei mir bei der Kategorie Traumberuf „Schriftstellerin“ las, wusste ich, dass es meine Bestimmung ist.

Zweifel über Zweifel

Als ich wusste, ich wollte unbedingt schreiben, war ich mir allerdings noch nicht sicher in welche Richtung es genau gehen sollte. Ich hatte an Redakteurin bei einer Zeitung oder Zeitschrift gedacht, was ich auch immer noch spannend finde, und voller Elan meinen Eltern davon erzählt. Unerwartet, aber doch irgendwie logisch, kamen sie direkt mit diesen typisch elterlichen „Was wäre, wenn fragen“ um die Ecke, wie: „Was ist, wenn du dich bewirbst und dich keiner einstellt? Was ist, wenn du das alles nicht schaffst? Was ist, wenn du kein Talent hast?“ Aus Sicht von Erwachsenen sind das berechtigte Fragen, doch für mich waren es einfach nur Hindernisse und Ängste, die daraus resultierten.

Diese Fragen brachten Unmengen an Selbstzweifel in mir auf, sodass ich fest davon überzeugt war, ich würde es nicht schaffen. Plötzlich erschien es mir einfach bequem und sicher, in meinem derzeitigen Beruf zu bleiben. Natürlich ist das bequem, aber das einzig sichere dabei war, dass ich auf Dauer damit nicht glücklich sein würde.

Folge deinem Herzen

red-love-heart-old

Es hat einige Monate gedauert, bis ich mir der Tatsache bewusst war, dass mein Beruf mich auf Dauer unglücklich macht. Doch ab diesem Augenblick packte mich sofort der Ehrgeiz meinen eigenen Blog zu starten. Anfangs hielt ich das noch geheim, aus Angst jemandem könnten meine Texte nicht gefallen und aus Angst mich damit vollkommen zu blamieren. Ich fing an Bücher zu lesen, die mich motivieren sollten meinem Traum zu folgen. Mein allererstes Buch dabei war „Mit dem Elefant durch die Wand“ von Alexander Hartmann. Etwas mehr als 300 Seiten habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Ab der ersten Seite hat mich das Buch schon so geflasht und gepackt, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte.

Mit der Zeit habe ich mich durch diese Art von Büchern stark gefühlt und fest an mich geglaubt, bis ich endlich den Punkt erreicht hatte, an dem es mir egal war, was andere Menschen davon denken. Genau dann hatte ich den Mut, mein Ding zu machen und meine Gedanken und Texte im Netz zu veröffentlichen.

Ich fühle mich jetzt wesentlich entspannter und freier, wenn ich nur auf das höre, was in MEINEM Kopf passiert. Natürlich nehme ich gerne Kritik von Menschen an, sofern sie ehrlich und hilfreich ist. Wenn jemand das, was ich schreibe, schlecht findet ist das auch okay, doch deshalb lasse ich mich keineswegs davon abhalten meinem Traum zu folgen.

Die ersten Niederlagen

Nach Veröffentlichung meines Blogs auf sämtlichen Sozialen Netzwerken sind meine Aufrufe die ersten paar Tage regelrecht explodiert. Ich hatte das Gefühl mein Plan funktioniert und mein Traum würde schneller in Erfüllung gehen als ich dachte. Mir war natürlich bewusst, dass die Zahlen auch wieder etwas sinken würden, doch ich hatte nicht damit gerechnet, dass nach einer Woche meine Aufrufeskala komplett tot war. Immer wieder habe ich neue Artikel veröffentlicht, um meinen Blog am leben zu erhalten, doch wirklich berauschend waren die Zahlen trotzdem nicht. Die Dürrezeit war extrem schlimm für mich. Sämtliche Zweifel kamen plötzlich wieder, mein Elan und mein Ehrgeiz haben die Koffer gepackt und sich auf und davon gemacht.

„Ich schreibe mir die Finger wund und es interessiert einfach niemanden.“ ,habe ich mir gedacht.

Ich hatte die Wahl: Ich konnte aufgeben, meinen Blog still und leise einfach im Netz verwesen lassen, ebenso wie meinen Traum oder aber ich reiße mich zusammen, komme aus dem Selbstmitleid wieder heraus und zeige der Welt, dass es doch funtkioniert.

Wofür ich mich dann entschieden habe, seht ihr ja gerade 😉

Passend zum Thema mein Lieblingszitat:Mut bedeutet nicht keine Angst zu haben, sondern Angst zu haben und es trotzdem zu tun.“

Die Bücher, die es mir ermöglicht haben den Mut aufzubringen, um meinem Traum zu folgen, verlinke ich euch hier:

Willst du normal sein oder glücklich?: Aufbruch in ein neues Leben und Lieben

Mit dem Elefant durch die Wand: Wie wir unser Unterbewusstsein auf Erfolgskurs bringen. Eine Gebrauchsanweisung

Die Gesetze der Gewinner: Erfolg und ein erfülltes Leben

*die hier genannten Links sind Affiliate Links. Dadurch wird es für dich nicht teurer, ich verdiene lediglich einen Teil davon, wenn du etwas kaufst 😉

6 Kommentare zu „Mut, dein Ding zu machen“

  1. Hallo Jassi,

    Ich hoffe, du folgst deinem Herzen! Auch Eltern wissen nicht immer was das beste für einen ist. Ich war tot unglücklich während meiner Ausbildung und wollte unbedingt noch etwas anderes machen. Alle wollten mir das ausreden und ich habe es einfach gemacht. Das war nicht einfach und mit viel Streit verbunden, aber ich würde es nie anders machen!
    Auch wenn es nicht immer bergauf geht, bin ich mir sicher, dass du irgendwann da ankommt, wo du gerne hinmöchtest!

    Liebe Grüße
    Meiky

    1. Danke für deinen lieben Kommentar. Da hast du recht! Es ist immer besser auf sich selbst zu hören als auf andere, denn nur du weißt, was wirklich gut für dich ist:)
      Liebe Grüße
      Jassi

  2. Liebe Jasmin, danke für den sympathischen Artikel, auf den ich in einer Facebook-Gruppe aufmerksam wurde. Die gleichen Zweifel haben mich auch einige Jahre begleitet. Und immer wieder habe ich mich gefragt, was ich besser machen muss und ob es überhaupt Menschen gibt, die lesen wollen, was ich zu sagen habe. Aber Aufgeben war auch für mich nie eine Option.
    Ich wünsche dir ganz viel Erfolg.
    Herzliche Grüße aus Berlin
    Roswitha

  3. Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Nein, wenn es um deinen Traum geht, sollte Aufgeben wirklich keine Option sein:) Dankeschön.
    Liebe Grüße aus Bangkok
    Jassi

  4. Liebe Jasmin,

    der Text spricht mir so sehr aus dem Herzen. <3
    Ich wollte immer etwas mit Kunst machen, meine Mama hat es mir aber immer mies gemacht (dazu muss ich fairerweise sagen, dass mein Vater in der ehem. Sowjetunion als Künstler gearbeitet hat. Er hat riesige Plakate gezeichnet – und schlägt sich jetzt mit Gelegenheitsjobs durch. Was man aber mit der heutigen Zeit nicht vergleichen kann: siehe Mediendesigner, Typografen, Tätowierter etc.),
    dann habe ich mich auf meine zweite Leidenschaft, das Schreiben, konzentriert. Im Abi wurde es mir von Mitschülern wieder schlecht geredet ("heute mit dem Internet verdient man da keinen Cent" / "dann bleibst du arbeitslos"), trotzdem gebe ich meinen Traum nicht auf! Ich habe letztes Jahr in einer deutschen Redaktion in Moskau gearbeitet und habe dieses Jahr auch einen Blog begonnen und kann somit meine zwei Hobbys vereinen: Gestaltung und das Schreiben. 🙂
    Es ist so wichtig, im Leben das zu tun, was einen erfüllt. Wenn nicht dafür, wozu sind wir denn sonst auf diesem Planeten?

    Ich sende dir ganz liebe Grüße aus Wien.

    Jana von fraeuleinweber.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.