Sommer in Deutschland + Outdoor-Outfit

Outfit-Inspiration

Ich zeige euch hier ein paar Bilder von mir von der Wanderung und eine super Inspiration, welches Outfit dafür perfekt geeignet ist. Logisch, bequeme Schuhe, in denen du es locker vier Stunden aushältst ohne jegliche Beschwerden zu haben, eine stretchige Hose, die auch noch farblich zur Umgebung passt und natürlich eine Jacke, falls es kälter wird. Im Sommer bin ich ein totaler Fan von Jeans-Jacken. Sie sind einfach super kombinierbar und werden niemals unmodern. Wird dir dann wieder warm von der Sonne, kannst du sie dir einfach um deine Hüfte knoten und schönes Muster des weißen Oberteils am Rücken wird zum Hingucker.

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Was gibt es Schöneres als bei strahlendem Sonnenschein die Natur zu genießen?Insgesamt vier Stunden sind wir durch wunderschöne bayerische Wälder, Dörfer und Wiesen gewandert. Schon lange habe ich diesen herrlichen Duft der Natur nicht mehr gerochen. Zumindest habe ich ihn meistens nicht wirklich wahrgenommen.

Ich erinnere mich zurück an meine Kindheit, wie viel Zeit ich draußen verbracht habe. So gut wie jeden Tag war ich dort, mit meinen Eltern spazieren, Freunden spielen oder habe alleine kleine Kunstwerke mit Kreide in die Einfahrt gemalt. Hauptsache ich war draußen. Die letzten Jahre hat das bei mir jedoch stark abgenommen. Nicht selten sah mein Tag so aus, dass ich nach der Arbeit vor dem Fernseher saß, alleine oder mit Freunden, ins Fitnessstudio gegangen bin und mich anschließend wieder schlafen gelegt habe. Natürlich bin ich überall hin mit meinem Auto gefahren, laufen oder Fahrrad fahren wäre ja auch zu anstrengend gewesen. Meine Wochenenden verbrachte ich häufig in Kaufhäusern, Restaurants oder Kinos. Alles Orte, die nicht draußen sind.

Ich frage mich, wann genau das angefangen hat, dass ich weniger draußen war. Haben wir als Kind einfach mehr Möglichkeiten uns außerhalb unserer vier Wände zu beschäftigen oder führen wir nach der Schulzeit ein gestresstes Leben, von dem wir uns durch Medien am liebsten ablenken lassen wollen?

Wenn ich als Kind gespielt habe, habe ich mich dabei auf das Spielen konzentriert. Wenn ich aber als „Erwachsener“ in der Natur war, waren meine Gedanken entweder in der Vergangenheit oder der Zukunft. Überall, nur nicht da, wo ich war.

Bis jetzt. Ich habe endlich wieder dieses befreiende Gefühl, zu 100 Prozent genau das genießen zu können, was ich in diesem Moment erlebe. Die Bäume des Waldes, die bunten Blumen und kleinen Tiere, die mir auf unserer Wanderung begegneten konnten nach so langer Zeit endlich wieder meine volle Aufmerksam genießen. So komisch das vielleicht auch klingen mag, aber diese Wanderung hat mir wieder gezeigt, wie besonders und wertvoll unser Planet ist. Die Welt besteht aus so vielen Dingen, von denen wir den meisten leider nicht genug Beachtung schenken, weil sie für uns schon selbstverständlich geworden sind. Zum Beispiel die kunterbunte Vielfalt an Blumen, die um uns herum blüht, die vielen Vögel, die tagtäglich über uns her fliegen und dabei ein schönes Lied zwitschern oder eine kleine Nacktschnecke, über die wir vorsichtig drüber treten, damit unsere Schuhe nicht schmutzig werden.

Das alles ist für uns Menschen normal, manchmal sogar lästig, wenn wir uns mal wieder darüber aufregen, dass uns eine kleine Fliege ins Gesicht geflogen ist, aber überleg‘ mal wie die Welt aussehen würde, wenn all das nicht mehr existiert. Alles was wir jetzt nicht wahrnehmen, würde uns erst dann richtig auffallen, wenn es nicht mehr existiert und dann wäre die Welt ein Ort, an dem einiges an Leben fehlt.

Die Fähigkeit, die wir als Kinder besitzen, sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen, ist niemals komplett verschwudnen. Sie schlummert nur ganz tief in uns drin und wenn wir es zulassen, können wir sie wieder zum Leben erwecken.

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