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Wien 2017: Falco’s Wiedergeburt

Mein Freund und ich erlebten eine wunderschöne Woche in Österreichs Hauptstadt. Wir lernten Sissi und Franz näher kennen im Museum sowie im Schloss Schönbrunn, mein Freund hatte eine unglaubliche Überraschung für mich und ein Abend in der Oper gehörte ebenfalls mit zu unserem Programm.

All das waren unvergessliche Erlebnisse, und hier kommt ein Weiteres: Das Falco Musical.

Musicals sind für mich wie ein Film, bei dem du ganz nah dabei sein darfst. Du kannst richtig in die Geschichte eintauchen und dich von der Story mitreißen lassen. Ich sehe auf der Bühne diese Schauspieler, die sich in Verschiedenstes verwandeln können, unglaubliche Bühnenbilder schaffen und Tote wieder zum Leben erwecken können.

Wenn ihr gehofft habt, Falco ist wirklich von den Toten auferstanden, muss ich euch leider enttäuschen. Dieser Falco war nur sein Double, der ihn im gleichnamigen Musical verkörperte. Und das sogar sehr gut. Wenn ich meine Augen schloss war es so, als wäre der leibhaftige Falco auf der Bühne.

Ich war niemals ein großer Fan von Falco. Ich kannte ein paar Lieder von ihm, die ich auch sehr gut fand und sogar mitsingen konnte, doch ein ganzes Album besaß ich nicht. Mein Lieblingslied von ihm ist und bleibt „Rock me Amadeus“, welches zu Beginn, mittendrin und als Abschluss aufgeführt wurde.

Worum es in dem Musical ging: Falcos Leben

Das Ende von Johann „Hans“ Hölzel und der Beginn von Falco. Wie sein Manager ihn entdeckte und bekannt machte. Das Musikleben von ihm wurde von vorne bis hinten auf der Bühne dargestellt zusammen mit den Songs, die anhand dessen aufgeführt wurden. Einfach unglaublich! Auch sein Alkoholproblem, welches ihm immer wieder zum Verhängnis wurde, kam deutlich heraus.

Das Musical zeigte einen Mann, der von heute auf morgen zum Weltstar wurde und am Ende schwer damit zu kämpfen hatte.

Das Lied „Out of the dark“, welches er in der Karibik zum ersten mal live sang, sollte ironischerweise sein Letztes werden. Kurz darauf starb er bei einem Autounfall, das Lied erschien jedoch erst nach seinem Tod.

Welch Ironie das Leben manchmal in sich trägt, gerade wenn es den Tod dabei hat…

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