Du glaubst du kannst es nicht – bis du es getan hast!

Dieser Satz ist mir gerade diesen Monat bewusst geworden. Und es steckt so viel Wahrheit darin. Ich kann mich noch an meinen ersten Job als Texterin erinnern. Mein Auftrag lautete ich sollte jede Woche eine gewisse Anzahl an Texten verfassen zu einem bestimmten Thema. Mit dem Thema war ich durchaus vertraut, doch bevor ich diesen Job annahm, kamen erstmal einige Zweifel auf. „Was ist, wenn mir irgendwann keine Themen mehr einfallen? Was ist, wenn ich einen Fehler mache? Was ist, wenn ich einfach nicht schreiben kann?“ Eine ganz neue Lebenssituation kam auf mich zu, unerwartet, so wie die meisten eben sind. Aber ich wusste es ist mein Traum und ich wusste, wenn ich diesen Traum wahr werden lassen will, dann muss ich diese Chance nutzen. Alle Ängste und Zweifel habe ich beiseite geschoben und wieder Platz für den Satz gelassen, für den ich bekannt bin: Irgendwie wird das alles doch schon. 

Eigentlich bin ich kein Typ, der sich vor lauter Angst fast in die Hose macht. Der war ich noch nie. Aber ich glaube im Leben gibt es manchmal Umstände, die es selbst den Stärksten schwer machen, keine Angst zu haben. Möglicherweise ist dieser Moment die erste große Chance im Leben eines jeden Menschen. Ein Traum, der dir auf direktem Wege in die Hände geflogen kommt. Und der dir keine Zeit zum überlegen lässt. Ich weiß nur, dass es für alles einen Grund gibt. Ja, ich glaube an Schicksal. Demnach glaube ich auch daran, einen Traum zu ergreifen und sich nicht von der dunklen Seite namens Angst blenden zu lassen, wenn das Universum dir ihn schon fast in die Fresse schlägt, damit du ihn endlich erkennst. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe den Auftrag natürlich angenommen. Und nein, ich habe ihn auch nicht immer perfekt gemacht. Aber ich habe an mir gearbeitet. Und das tu ich immer noch. 

Die letzten Tage ging es mir wieder ähnlich. Diesmal wurde ich jedoch nicht mit nur einer neuen Situation bekannt gemacht, sondern gleich mit mehreren. Und wieder überkam mich die dunkle Seite. Das größte Problem, welches ich sah, war diesmal aber die Zeit. Da es so viele Dinge waren, wusste ich nicht ob und wie ich die alle unter einen Hut bekommen soll. Ich hatte aber immer noch die Wahl abzusagen – und mir damit möglicherweise eine Chance entgehen zu lassen. Dann dachte ich aber daran, wie ich mich damals gefühlt habe, als mich zum ersten Mal diese Zweifel trafen. Ich erinnerte mich wieder an meinen Satz: Irgendwie wird das alles doch schon. Und siehe da: Damals ist es geworden und heute wird es mit Sicherheit wieder gut werden. 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.